amazon.de

Neue Beiträge

Anmelden



neue Bücher nach Autorenname




neue Bücher nach Erscheiungsdatum




Gieler, Die Sprache der Haut

Uwe Gieler, Die Sprache der Haut. Das Wechselspiel von Körper und Seele, Walter-Verlag, ISBN 353042191X, 16 Euro

Von manchen Menschen heißt es, sie hätten eine "dünne Haut", während man anderen ein "dickes Fell" nachsagt. Haut ist mehr als eine Hülle, wie kein anderes Organ ist sie Spiegel unserer Seele. Uwe Gieler präsentiert vor dem Hintergrund seiner langjährigen Erfahrung die wichtigsten psychosomatischen Hautkrankheiten mit ihren tieferen Ursachen, ihrem Verlauf sowie auch den Möglichkeiten der Behandlung. Anschaulich erklärt er anhand von zahlreichen Fallbeispielen die Besonderheiten der Haut - unser größtes Organ ist häufig Austragungsort innerseelischer Konflikte. Wie kommt es zu Allergien, wie z.B. Neurodermitis, Schuppenflechte, zu Akne oder zu Nesselsucht? Eindrucksvoll zeigt Gieler die verborgenen psychischen Hintergründe zahlreicher weit verbreiteter Hautleiden sowie moderne Wege der Heilung. Dieses Buch bietet einen fundierten und gut verständlichen Überblick über das Wechselspiel von Haut und Psyche. Die wichtigsten psychosomatischen Hautkrankheiten und ihre Ursachen, besonders da rgestellt: das hochaktuelle Thema Allergien. Mit neuesten Erkenntnissen aus der Immunforschung.




Die Sprache der Haut

Dobos, Die Kräfte der Selbstheilung aktivieren

Prof. Dr. med. Gustav Dobos, Die Kräfte der Selbstheilung aktivieren, Zavert Sandmann, ISBN 3898832074, 24,80 Euro

Immer mehr Menschen vertrauen auf sanfte Heilmethoden und bevorzugen pflanzliche anstelle von synthetischen Medikamenten. Naturheilverfahren werden in steigendem Maße als Alternative zur Schulmedizin herangezogen. Der Nierenspezialist und Intensivmediziner Prof. Dr. med. Gustav J. Dobos hat eine Mischung aus beidem als Königsweg für sich und seine Patienten entdeckt und stellt mit Die Kräfte der Selbstheilung aktivieren sein integratives Therapiekonzept vor, dass Innere Medizin mit traditionellen Heilverfahren verbindet. Denn der Einsatz von Naturheilverfahren kann die Nebenwirkungen von notwendigen Medikamenten bei chronischen Erkrankungen deutlich reduzieren und manche sogar ganz vermeiden. Wesentliche Voraussetzung ist dabei die Fähigkeit, den eigenen Körper zu spüren und seine Signale zu erkennen, so der renommierte Professor. Dann lassen sich mit Hilfe von Wasseranwendungen, Ayurveda, Feldkrais, Heilfasten, Qigong und einer Vielzahl anderer Methoden Symptome lindern und die Selbstheilungskräfte des Körpers wecken. Alle Methoden vom Kohlwickel bis zur Mind-Body-Medizin werden gründlich und praxisnah vorgestellt und erklärt. Die Anzahl der Abbildungen beschränkt sich auf das wirklich Wesentliche, der Text in ruhigem Layout vermittelt dem Leser verständlich, was er selbst tun kann und wo er gegebenenfalls therapeutische Unterstützung findet. Schwerpunkt des Buches sind jedoch die chronischen Erkrankungen, die umfassend und mit einer erfreulichen Fülle an wichtigen Informationen behandelt werden. Für Asthma, Gelenkrheuma und Rückenschmerzen, Bluthochdruck, Fibromyalgie und Migräne, koronare Herzkrankheiten, Reizdarm und Arthrose werden Therapieempfehlungen ausgesprochen, die zur akuten Linderung und langfristigen Besserung der Beschwerden führen. Mit Die Kräfte der Selbstheilung aktivieren erfährt jeder chronisch Kranke, was er selbst tun kann, um mehr Lebensqualität zu gewinnen und den Einsatz von Medikamenten auf ein Mindestmaß zu beschränken




Die Selbstheilungskräfte wecken

Grimm, Die Kalorienlüge

Hans-Ulrich Grimm, Die Kalorienlüge, Dr. Watson Books, ISBN 398109154X, 19,80 Euro

Sie wollen abnehmen und es klappt und klappt nicht? Dann könnten Chemikalien wie Zusatzstoffe und Giftrückstände im Essen schuld daran sein. Denn nach neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung entsteht Übergewicht im Kopf. Im Gehirn wird die Nahrungsaufnahme durch Hormone und Botenstoffe gesteuert und kann durch Chemie im Essen manipuliert werden, erklärt Nahrungskritiker und Autor Dr. Hans-Ulrich Grimm in seinem neuen Buch "Die Kalorienlüge". Einer der wichtigsten Störer im Hirn ist dabei der Geschmacksverstärker Glutamat.
Grimm: "Glutamat ist ja ein ganz natürlicher Botenstoff im Gehirn und genau an der Stelle, wo es um Gewichtsregulation geht. Und da sagen jetzt die Glutamatkritiker, dass das Glutamat auch aus Suppen und aus Chips und dergleichen da eingreifen kann und die ganze Gewichtsregulation durcheinanderbringt und dazu führen kann, dass die Menschen gefräßiger werden." Auch die so genannten "Light"-Produkte helfen beim Abnehmen nicht wirklich. Warum schaden denn zum Beispiel fettarme Produkte mehr, als dass sie nützen? Grimm: "Das haben amerikanische Wissenschaftler von der Harvard Medical School herausgefunden, dass Menschen, wenn sie fettarm essen, nicht dünner werden und auch nicht gesünder werden, sondern möglicherweise dicker und kränker werden. Die haben das darauf zurückgeführt, dass viele Fette eine unglaublich wichtige Funktion fürs Gehirn und die ganze hormonelle Steuerung haben. Darum ist es völlig kontraproduktiv, wenn man eine Antifettkampagne macht." Und was empfehlen Experten, wenn man trotz all der schlechten Nachrichten, sich nicht entmutigen lassen und abnehmen will? Grimm: "Also, es sagen viele Wissenschaftler, Hormonforscher und Hirnforscher, dass man möglichst darauf achten soll, die Hormonstörer nicht zu sich zu nehmen. Glutamat aus der Ernährungskette verbannen, sagt ein Wissenschaftler, ein anderer sagt, was die Plastikhormone angeht, man solle möglichst den Kontakt von Lebensmitteln zu Kunststoffen meiden. Das ist, glaube ich, ein ziemlich radikaler Vorschlag." Was für Auswege es aus der Diätfalle gibt und ob es ein Geheimrezept für die schlanke Linie gibt, kann man in dem Buch "Die Kalorienlüge. Über die unheimlichen Dickmacher aus dem Supermarkt"
von Hans-Ulrich Grimm nachlesen, das im Verlag Dr. Watson Books erschienen ist.




Die Kalorienlüge

Shah, Am Menschen getestet

Sonia Shah, Am Menschen getestet!, Redline Wirtschaftsverlag, ISBN 363601561, 24,90 Euro
Nun kann man den meisten Spitzenmanagern in erfolgreichen, gewinnträchtigen und hochgradig kompetitiven Unternehmen wirklich nicht vorwerfen, dass sie sich bei ihren Maßnahmen zur Optimierung des Unternehmensgewinns altruistisch verhalten. Oft wird in der Wirtschaft mit harten Bandagen gekämpft und wer auf der Strecke bleibt hat zukünftig Probleme einen gut oder gar noch besser bezahlten Job zu finden. Doch mit wie wenig Skrupel einige dieser Spitzenmanager auch vor dem Einsatz von Menschenleben ohne Rücksicht auf Verluste agieren, verschreckt doch.

Die 1969 in New York als Tochter indischer Einwanderer aufgewachsene, studierte die Arzttochter Journalismus, Philosophie und Neurowissenschaften und gilt mit ihren Artikeln und Büchern als eine scharf beobachtende Speerspitze des investigativen Journalismus. In ihrem neuen Buch geht Shah Medikamententests nach und deckt dabei die skrupellosen Machenschaften der weltweiten Pharmaindustrie auf. Hervorragend recherchiert und ohne zu polemisieren, beleuchtet sie die dunkle Seite des Gesundheitsmarktes, denn um Geld zu sparen, werden die erforderlichen Testreihen oft einfach outgesourced: in Länder der Dritten Welt, wo die Testpatienten oft ahnungslos oder nur unzureichend informiert sind und die eigentlich zuständigen Behörden für satte Zuwendungen beide Augen zudrücken. Es ist ein Wettlauf mit der zeit Die Forschung ist teuer und jeder Tag zählt bei der Einführung neuer Medikamente. Nur wer schnell seine Zulassung bekommt, kann sich auf dem Markt behaupten. Obwohl ein amerikanisches Buch nimmt Shah auch die nicht immer sauberen Aktivitäten deutscher Pharmaunternehmen in Staaten der Dritten Welt kritisch unter die Lupe.




Am Menschen getestet!

Hoellen, Dont hope, cope!

Tomi Ungerer/Burkhard Hoellen, Dont't hope, cope!, Mut zum Leben, dgvt-Verlag, ISBN 9783871591006, 29,80 Euro

Nicht immer geht das Leben fair mit uns um, dennoch nutzt es nichts wenn wir schmollen oder verbittert den Kopf in den Sand stecken. Das spannenden Buch des Psychologen und Psychotherapeuten Burkhard Hoellen, einem der führenden Vertreter der Rational-Emotiven Verhaltenstherapie REVT, das er zusammen mit dem renommierten Elsässer Zeichner Tomi Ungerer, der treffende Illustrationen zu dem Buch der Bewältigungsstrategien geschaffen hat, will dabei helfen aus dem Loch herauszukommen. Mit "Don't hope, cope!" macht er Mut zum Leben. In dem Buch bringt er dem Leser bei, wie er es schaffen kann, nicht zu verzweifeln, sondern wieder JA zum Leben zu sagen - trotz misslicher Situationen, die ihm dennoch widerfahren. Zunächst führt das Buch anschaulich in die Theorie ein, bringt dabei auch viele Praxis-Beispiele von Menschen, die Kraft und Mut aufbringen, um ihrem schweren Schicksal entgegenzutreten. Dabei gibt Hoellen Übungen und Gebrauchsanweisungen aus seiner psychotherapeutischen Praxis, die zur Bewältigung traumatischer Erlebnisse dienen und sich dort bereits als praktikabel und hilfreich erwiesen haben. Neben Fallbeispielen beschreibt er auch den beschwerlichen Weg aus der Lebenskrise. Ob die Mutter, die den Sohn verlor oder der Schwerkranke, der seine letzten Monate zur Suche nach seinem Anteil am Glück nutzt, zeigt der Autor, dass Glück und Zufriedenheit nur begrenzt vom äußeren Rahmen abhängen. Der Weg ist nicht immer einfach, doch es hilft auf eigene Kräfte zu vertrauen und Mut zu schöpfen.




Hoellen, Dont hope, Cope!

Bankhofer, 50 Dinge... Gesundheit

Hademar Bankhofer, 50 einfache Dinge, die Sie über Ihre Gesundheit wissen sollten, Westend Verlag, 978-3-938060-12-4, 14,90 Euro

Der sympathische Professor ist omnipräsent. Als Bestsellerautor und Medizinpublizist hat er bereits über 40 Gesundheitsratgeber herausgegeben. Als er vor 37 Jahren wegen seiner ungesunden Lebensweise erkrankte, stellte er seinen Lebensstil radikal um und vermittelt seitdem über Bücher, Funk und Fernsehen einem Millionenpublikum seine Gesundheitsempfehlungen. Als Lehrbeauftragter an den Universitäten Leipzig und Siegen ist er ebenso gefragt, wie als Gesundheitsberater bei ARD und ZDF und den anderen öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten. Bankhofer zeigt, dass die einfachen Dinge des Lebens oft die wichtigsten und effektivsten sind, wenn es darum geht, gesund und fit zu sein. Sie können helfen, länger zu leben und geistig sowie körperlich in Hochform zu bleiben. Bankhofer macht den Leser mit den 50 wichtigsten Gesundheitsregeln vertraut. Egal, ob zu den Themen Ernährung, Bewegung oder Vorbeugung von Krankheiten - immer auf den aktuellen Stand der Forschung zeigt er, wie leicht es ist, etwas für die eigene Gesundheit zu tun.




Bankhofer, 50 einfache Dinge über Gesundheit

Nützel, Gesundheitspolitik ohne Rezept

Nikolaus Nützel, Gesundheitspolitik ohne Rezept, dtv, ISBN 9783423246149 , 14 Euro

Manche Patienten haben den Eindruck, dass gierige Ärzte, kriminelle Pharmakonzerne und korrupte Funktionäre das deutsche Gesundheitswesen zerschlagen und in die eigenen Taschen wirtschaften. Medienberichte von Orthopäden, die in einigen Regionen fast flächendeckend Sanitätshäuser mit überzogenen Provisionen übervorteilen und so an sich binden, tragen das ihre bei, um diesen Eindruck zu festigen. Nikolaus Nützel geht in seinem Buch dem System auf den Grund und zeigt, was wirklich abläuft in unserer Gesundheitspolitik, und warum das so ist. Das es eine Gesundheitsreform geben muss, darüber sind sich alle einig. Allein bei dem Wie scheiden sich die Geister. Doch wovon gehen wir eigentlich aus, wenn wir über das deutsche Gesundheitssystem sprechen, an dem schon so lange eher hilflos als konstruktiv herumgedoktert wird? Nikolaus Nützel bietet eine Orientierungshilfe. Er beschreibt, warum unser Gesundheitssystem so ist, wie es ist. Soweit das überhaupt möglich ist, macht er das System transparent und zeigt, wo es auch bei genauestem Hinsehen intransparent bleibt. Seine Themen dabei sind: Einladung zum Betrug, Verteilungskampf unter Medizinern, Forschen für Shareholder- Value, Zwei- Klassen-Medizin und vieles andere mehr. Nützel veranschaulicht anhand von Fallgeschichten, die Verunsicherung, Unzufriedenheit, diffuse Ängste, Geldgier ebenso wie das soziale Engagement einiger Vertreter. Mit diesen Berichten über Menschen, die das Gesundheitssystem gestalten, die mit und von dem System leben, wird klar, welche Schieflagen es gibt, warum es diese Schieflagen gibt, und wie sie – zumindest teilweise – behoben werden könnten.




Gesundheitspolitik ohne Rezept